Mit Herz für den Schönenberg

Altmetallsammlung bringt Ellwangen und das Umland in Bewegung

Am Samstag, dem 27. September, herrschte reger Betrieb auf dem Parkplatz beim Friedhof Schönenberg: Von 8 bis 16 Uhr fand dort eine große Altmetallsammlung statt. Zahlreiche Fahrzeuge mit vollbeladenen Anhängern sowie Traktoren und andere Großfahrzeuge standen Schlange, um ihr Altmetall zu spenden. 

Die Idee zu dieser Sammelaktion kam von Simon Müller aus Steigberg. Er setzte alle Hebel in Bewegung, um sie in die Tat umzusetzen. Schnell stellte sich ihm Michael Langer zur Seite, um gemeinsam mit ihm alles Nötige zu organisieren. Für die Sammlung konnten zwölf weitere Helfer gewonnen werden, die die beiden tatkräftig unterstützten.

Ob Fahrräder, Rohre, Heizkörper oder Kochtöpfe – die Helferinnen und Helfer nahmen das gespendete Altmetall entgegen, sortierten es, verluden es und behielten auch bei größeren Mengen den Überblick. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um nicht mehr benötigte Metallteile für den guten Zweck abzugeben. War es jemandem nicht möglich, sein Altmetall selbst anzuliefern, machte sich ein Helferteam auf den Weg, um das wertvolle Gut abzuholen. Insgesamt wurden 40 Haushalte von Hüttlingen über Frankenhardt bis ins Ries angefahren. Große und kleine Firmen aus der Umgebung unterstützten die Aktion mit ihrer Spende. 

Die drei bereitgestellten Container reichten lange nicht aus. Deshalb wurden schnell zwei weitere organisiert und befüllt. 

Von der ersten Stunde am Morgen bis zum späten Nachmittag arbeiteten alle mit vollem Einsatz – mit Handschuhen, Anhängern und jeder Menge guter Laune. Der Erlös der Aktion kommt vollständig der dringend notwendigen Renovierung der Schönenbergkirche zugute. Auch wenn die genaue Spendensumme noch nicht feststeht, ist eines jetzt schon klar: Die Altmetallsammlung war ein voller Erfolg – nicht nur finanziell, sondern vor allem menschlich.  

Sie war ein Zeichen gelebter Gemeinschaft – mit Herz, Organisationstalent und echtem Engagement. Ein herzliches Dankeschön allen Helfern und Spendern.

Der Kirchengemeinderat